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Unser Logo, Der Fisch

Eines der frühesten Symbole, das die Christen als Sinnbild ihres Glaubens an den Messias wählten, war der Fisch. Im Römischen Reich, dem Umfeld des frühen Christentums, wurde griechisch gesprochen und geschrieben. Das griechisch gesprochen und geschrieben.

Das griechische Wort für Fisch (ICHTYS) ist ein Initialwort für:

Jesus = I, Christus = CH, Gottes Sohn = TY, Retter = S.

Die ersten Buchstaben der einzelnen Wörter auf Griechisch ergeben das Wort ICHTYS = Fisch.

Das Symbol des Fisches tauchte an den Versammlungsorten der Christen in den Katakomben Roms und ebenso an christlichen Gräbern, Fußboden-Mosaiken und Türpfosten auf. Während der Zeit der Christenverfolgung wurde das Zeichen als geheimes Erkennungszeichen genutzt und fand dadurch eine weite Verbreitung. Das Kreuz als bekanntes christliches Symbol wurde erst im 4. Jahrhundert mit dem Christentum in Verbindung gebracht.

Unsere Gesellschaft möchte mit Übernahme dieses mittlerweile patentrechtlich geschützten Symbols deutlich machen, dass die inhaltliche Arbeit auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und abendländischen Werteverständnisses geschieht. Die Jugend wird in Zukunft ob sie will oder nicht, die Verantwortung für die Gestaltung unserer Gesellschaft übernehmen. Der Fisch erscheint uns als geeignetes Symbol dafür, dass wir nicht dem toten Fisch gleich mit dem Strom der Nichtstuer und Bedenkenträger treiben wollen, sondern als gesunde, lebendige Fische der Quelle entgegen schwimmen.

Wir freuen uns ausdrücklich über die ständige Zunahme der "Fischaufkleber" an PKWs in unserem Land sowie die Nutzung dieses Zeichens für Trendartikel. Schließlich bedarf es in unserem Alltag vieler munterer "Fische" die gegen den Strom schwimmen.


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Sächsische Zeitung Lokalredaktion Kamenz vom 03. August 2004

Patent auf ein Geheimzeichen
Christlicher Verein wirbt mit Fisch-Symbol / Kirchen gegen kommerzielle Vereinnahmung
Von Andreas Kirschke

Im alten Rom galt es als Geheimzeichen, als Bekenntnis zu Jesu. Die ersten Christen malten das Fisch-Zeichen vor den Katakomben in den Sand, um sich in Zeiten des Verrats und blutiger Verfolgung zu erkennen. Heute ist der Fisch Urzeichen des Christentums wieder auf manchem Auto als Aufkleber sichtbar.

Auch der Christliche Verein Oberlichtenau (CVOL) wirbt mit dem Fisch. Der Verein nutzt ihn als Logo. Auch für sein zugehöriges Reisebüro. Als blaues Druckmotiv auf weißem Hintergrund, nach links schwimmend, erwirkte der Verein im Juli 2000 die Eintragung des Symbols beim Deutschen Patent- und Markenamt. 575 Mark kostete die Anmeldegebühr. Bis 2010 gilt patentrechtlicher Schutz konkret für dieses Druckmotiv. Welche Rechte und Pflichten sich damit verbinden? Der eigentliche Effekt ist Werbung, die nichts kostet. Werbung für Jesus. Werbung für evangtours, erläutert Maik Förster. Der Verein ziehe keine Gewinne aus der Werbung. Im Gegenteil: Mit Einnahmen der Reisen finanziere der Verein fördermittelfrei sein christliches Jugendzentrum. Wenn Christen den blauen Fisch-Aufkleber ans Auto heften, freuen wir uns. Niemand muss dafür Lizenz zahlen, sagt Förster. Auch wenn Gemeinden (etwa für Rüstzeiten) das Druckmotiv nutzen, gebe es keine Probleme. Anders verhalte es sich bei gewerblichen Zwecken. Etwa, wenn jemand eine Reisefirma gründen oder Unternehmungen gewerblich anbieten würde und dabei eben das spezielle Fisch-Motiv nutzt, erklärt Förster. Dann können wir abmahnen. Zur Unterlassung. Bislang kam dies nicht vor. Mehr Kopfzerbrechen bereite eine Gegenbewegung. Diese nutzt das Zeichen in rot, nach rechts schwimmend, als Satansfisch. Ein schwieriges Terrain, meint der Geschäftsführer. Solange es unsere Marke nicht verletzt, können wir nichts machen.

Die Idee für das Fisch-Logo, so erzählt er, entstand aus der Not heraus. Früher boten wir Reisen als CVJM mit dessen Logo an innerhalb des Bundesverbandes, deutschlandweit, schildert Förster. Das bundesweite Angebot wurde uns jedoch später markenrechtlich untersagt. Die Oberlichtenauer wollten weiter Reisen anbieten. Bei Recherchen stießen sie auf das Fisch-Zeichen und entwarfen ihre eigene Form: in Blau auf weißem Hintergrund. Warum? Blau ist die Farbe des inneren Friedens, erläutert der ehrenamtliche Geschäftsführer. Blau sind die Farben Israels, wo Jesus herkam. Blau sind die Farben Griechenlands. Heißt doch das altgriechische Wort Fisch ICHTHYS. Die Buchstaben heißen I = Jesus, CH = Christus, TH = Gott (theou), Y = Sohn (hyos) und S = Retter (soter). Jesus Christus, Gottes Sohn, unser Retter, lautet die klare Botschaft. Im alten Rom tauchte der Fisch nicht nur an Katakomben auf. In Mosaikfußböden, Türpfosten, christlichen Grabmalen, auch an Inschriften war es sichtbar. Noch heute existieren alte Fußbodenmosaike aus frühchristlicher Zeit. Etwa in Kourion (Zypern) oder Madaba (Jordanien). Als sich das Kreuz als Hauptzeichen des Christentums durchsetzte, verlor der Fisch an Verbreitung. Die Bedeutung blieb. Das gesamte Evangelium ist darin auf einen Satz gebracht, unterstreicht Maik Förster. Der Fisch, so sagt er, steht für die inhaltliche Arbeit des Vereins. Reich ließe sich das Symbol interpretieren. Etwa mit Blick auf die Quicklebendigkeit der Fische, aufs Element Wasser, auf das gegen den Strom Schwimmen. Außer der inhaltlichen Botschaft, so räumt er ein, gehe es dem Verein auch um klare Markenpolitik. In Zeiten des Internets unerlässlich.

Und dort scheiden sich die Geister. Ein Verein, der sich christlichem Glauben verpflichtet fühlt, sollte entsprechend zu erkennen sein. Den Fisch zu verwenden, scheint durchaus sinnvoll, sagt Michael Baudisch, Pressesprecher des Bistums Dresden-Meißen. Ein Problem sehe ich allerdings, wenn ein christliches Symbol von einem privaten Wirtschaftsunternehmen für kommerzielle Zwecke vereinnahmt wird. Die Verwendung des Symbols muss Christen erlaubt bleiben. Ob das Patentamt wirklich berechtigt ist, eine solche Patentierung vorzunehmen, würde ich hinterfragen, äußert auch Harald Bretschneider, Oberlandeskirchenrat der ev.-luth. Landeskirche Sachsen kritisch. Das Fischzeichen gibt es in vielfältigster Form. Es darf nicht von einem Verein vereinnahmt werden. Eben weil es ein Bekenntniszeichen ist ein Zeichen mit langer Tradition und weltweiter Ausstrahlung.