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14 Tage Rundreise Australien

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1. Tag
Ankunft in Sydney und Treff mit deutschsprachigen Reiseleiter. Auf dem Weg zum Hotel 4 stündige Stadtrundfahrt in Sydney und Besichtigung der Southern Beaches. Check in im Hotel.

Sydney empfängt Besucher mit unzähligen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten und das Opernhaus, die Harbour Bridge und Bondi Beach sind wohl jedem bekannt.Diese Olympia- und bunte Weltstadt ist, nach Meinung der Einwohner Sydneys, die schönste der Welt und fasziniert vor allem durch die fantastische Lage am Wasser, den wunderschönen riesigen Naturhafen, die zahlreichen Sandstrände und das angenehm milde Klima. Eine multikulturelle Bevölkerung und all die Angebote einer modernen Grossstadt mit einer grossen Auswahl an Geschäften, Museen, Gallerien, Restaurants, Cafés, einem aktiven Nachtleben und Theatern bieten den Besuchern von Sydney allerlei Abwechslung.

Auf einer Stadtrundfahrt durch Sydney zeigen wir Ihnen die Höhepunkte dieser Metropole, wie zum Beispiel das berühmte Opernhaus (ohne Führung), die Harbour Bridge, die Royal Botanic Gardens, Darling Harbour, das historische Viertel ‘The Rocks’, Kings Cross, Double Bay, Rose Bay, The Gap, Vaucluse House, Paddington und Chinatown. An den südlichen Stränden von Sydney haben Sie schliesslich Gelegenheit, den Surfern beim Wellenreiten zuzuschauen.


2. Tag
Nach dem Frühstück Fahrt zum Circulary Quay und anschließend Führung durch das Sydney Opera House. Kurzer Spaziergung zur Anlegestelle der Sydney Harbour Seafood Buffet Lunch Cruise. Genießen Sie einen Blick auf den Hafen von Sydney mit ausführlichen Erklärungen und leckerem Meeresfrüchte-Büffet. Anschließend geht es zurück zum Circular Quay. Hier haben Sie entweder Zeit zur freien Verfügung oder Sie erkunden mit einem Reiseleiter das historische Stadtviertel THE ROCKS.
Transfer zurück zum Hotel.

Zweifellos eines der spektakulärsten Gebäude der Welt ist das Sydney Opera House. Der Entwurf des Dänen Joern Utzon gewann den internationalen Wettbewerb. Man brauchten neun Jahre um auszurechnen, wie die phantastischen weissen Schalen in der Vertikale bleiben würden – die Kosten stiegen rasant. Utzon verfing sich im kleinlichen, australischen Politikersumpf, gab 1966 entnervt auf, kehrte nach Holland zurück und kam nie wieder nach Sydney zurück. Eine staatliche Lotterie erbrachte schliesslich die notwendige Summe: 102 Millionen Dollar, vierzehnmal mehr als veranschlagt. Sydney ist heute ohne das Opera House, welches ein Symbol Australiens geworden ist, undenkbar.

Ein essentieller Bestandteil eines jeden Besuchs des Naturhafens „Sydney Harbour“ : Heute erleben Sie die Stadt von ihrer schönsten Seite, vom Wasser aus! Sie stechen mit Captain Cook Cruises und dessen Flaggschiff MV Sydney 2000 in See. Geniessen Sie die einzigartige Aussicht auf die Skyline dieser quirligen Stadt, die Harbour Bridge, das Sydney Opera House und die prächtigen Villen an den Ufern des Hafens. Versüsst wird dieses besondere Erlebnis durch ausführliche Erläterungen während eines excellenten Fisch- und Meeresfrüchte Buffets, wozu herausragende Weine angeboten werden.


3. Tag
Dieser Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Fakultativ können Sie an einer Tour zu den Blue Mountains teilnehmen. Bei dieser Tour besichtigen Sie den Featherdale Wildlife Park und auf der Rückfahrt zum Hotel machen Sie noch einen Abstecher durch das Olympische Dorf.

Seit über einem Jahrhundert locken die Blue Mountains mit kühlerem Klima, wunderbaren Landschaften, drei Nationalparks und einer ganz besonderen Atmosphäre Sydneys Einwohner sowie Besucher der Metropole an. Der schiefergraue Dunst, der über den Bergen hängt und ihnen ihren Namen eingebracht hat, kommt von einem Ölnebel, der von den Eukalyptusbäumen abgesondert wird - eine natürliche Aromatherapie. Das Vorgebirge erstreckt sich von Sydney aus 65 km in Richtung Inland und steigt bis zu einem 1100 m hohen Sandsteinplateau an, welches durchzogen ist von Tälern, die sich über tausende von Jahren in den Stein gefressen haben. Es bietet sich Ihnen ein atemberaubendes Bergpanorama tiefer Schluchten und Klippen, canyonartigen Landschaften und Wasserfällen. Der Ort Katoomba ist das Zentrum der Region.

Australiens Pflanzen und Tiere haben jeher einen jeden Besucher des Roten Kontinents fasziniert- heute lernen Sie diese bei dem Besuch des Featherdale Wildlife Parks in ihrem natürlichen Umfeld kennen. Ob Kangaroos, Wallabys, Emus oder heimische Vogelarten, hier haben Sie die Möglichkeit diesen ganz nahe zu kommen und von diesem lehrreichen Ausflug mit einer Menge Erinnerungen und Informationen in die Metropole Sydney zurückzukehren.

Das geographische Zentrum der Olympischen Sommerspiele 2000 und der darauf folgenden Sommer-Paralympics 2000, der Sydney Olympic Park, ist ein 640 Hektar grosses Gelaende in einem Vorort Sydneys. Urspruenglich sollte hier in den 80er Jahren ein Technologiepark entstehen, doch nach der Bewerbung Sydneys um die Olympischen Spiele entstanden hier olympische Sportanlagen, ein Golfplatz, eine Mountainbike-Strecke, ein Skatepark als auch zwei Hotels und das ehemalige Olympische Dorf. Diese bildet heute den neuen Vorort Sydneys, Newington. 465 Hektar der Gesamtfläche des Olympischen Parks von 640 Hektar sind einfache Parkflächen. Folglich dient der Park nun als Naherholungsgebiet als Veranstaltungsort von größeren sportlichen und kulturellen Ereignissen.



4. Tag
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen. Mit einem Inlandsflug geht es zum Ayers Rock. Hier treffen Sie Ihre neue deutschsprachige Reiseleitung und werden zum Hotel gebracht. Am Nachmittag geht es zu den Olgas. Hier haben Sie Zeit für einen kleinen Spaziergang bevor es anschließend zum Ayers Rock geht, wo Sie den Sonnenuntergang beobachten werden.

Optional kann man anstatt der Tour zum Ayers Rock auch am Sounds of Silence Dinner teilnehmen.

Ayers Rock ist ein großer Inselberg aus Sandstein in der zentralaustralischen Wüste im Northern Territory und doch ist er sehr viel mehr. Für die Anangu, die lokal ansässigen Aborigines, ist der „Uluru“ ein Heiligtum und der „Sitz der Ahnen“ und neben dem Opernhaus von Sydney ist der Felsen das eigentliche Wahrzeichen Australiens. Wind und Wetter schliffen seine Form rund und man sieht deutlich die Spuren von Erosion in Form von tiefen Rillen und eigenartigen Mustern an der Felsoberfläche. 1985 und nach einer Gesetzesänderung wurde das gesamte Gebiet an die lokalen Aboriginals zurückgegeben und der traditionelle Name “Uluru” erneut offiziell gemacht.

Die Olgas sind eine Gruppe von 36 Inselbergen. Gemeinsam mit dem 30 km entfernten Uluru (Ayers Rock) bilden sie den Uluru – Kata Tjuta Nationalpark. Den Namen “Olgas” haben die Felsen dem europäischen Entdecker Ernest Giles zu verdanken, der sie nach der Königin Olga von Württemberg benannte. Die Olgas wurden 1995 wieder offiziell in Kata Tjuta umbenannt, was in der Anangu-Sprache viele Köpfe bedeutet und den Anangu heilig ist. Ihnen wird Schöpferkraft aus der Traumzeit zugesprochen und sie werden von den Anangu-Männern für Rituale gebraucht.

Ayers Rock oder Uluru, der grösste Monolit der Welt, eine heilige Stätte der australischen Ureinwohner, Australiens weltweit bekannte natürliche Sehenswürdigkeit, dessen Oberfläche durch den wechselnden Licht-Einfall auf die Eisenoxydverbindungen in den verschiedensten Rottönen leuchtet: Keine Information kann Sie auf dieses Erlebnis vorbereiten. Der Sonnenuntergang, dem Sie heute beiwohnen werden, ist stets ein individuelles und ohne Frage intensives Erlebnis!


Sounds of Silence Dinner
Dieses einzigartige Erlebnis unter dem mit Sternen gefüllten Himmel im Outback sollten Sie auf keinen Fall verpassen! Kurz vor Sonnenuntergang fahren Sie an eine Stelle im Outback, etwa sieben Kilomter vom Ayers Rock Resort entfernt. Dort angekommen, können Sie den Sonnenuntergang mit Canapes und Didgeridoo Klaengen im Hintergrund geniessen und dabei auf den Ayers Rock blicken. Nach einem typisch australischen Bush Barbecue unter den Sternen (Kangaroo, Emu, Crocodile, Barramundi, Bush Salate und australische Desserts) erfahren Sie mehr über die Sterne und deren Astronomie. Bevor Sie wieder zurück zum Resort fahren, geniessen Sie noch eine Tasse Tee oder Kaffee und im Winter wird Portwein an einem Lagerfeuer serviert



5. Tag
Am frühen Morgen geht es nochmal zum Ayers Rock, um dort den Sonnenaufgang zu beobachten. Im dortigen Kulturcenter erhalten Sie Ihr Frühstück.
Anschließend geht es nach Alice Springs. Dort erleben Sie eine Stadtführung inkl. Besuch der Royal Flying Doctors, der School of Air und einer alten Telegrafen-Station

Heute heisst es früh aufstehen, um den heiligen Berg der Aboriginals zu bewundern - diesmal bei Sonnenaufgang! Geniessen Sie das grandiose Farbenspiel am Ayers Rock. Ein Besucher war so fasziniert von dem Wechsel der Farben des Felsens, dass er diesen auf dem Sattel seines Fahrrads immer und immer wieder umrundete und anschliessend bezeugte, bei jeder Umrundung sei der Uluru in einem anderen Farbton erstrahlt.

Anschließend gemeinsames Frühstück im Ininti Café des Kulturzentrums mit Blick auf den Ayers Rock. Die Uluru Kata Tjuta Region ist besonders reich in indogoner Kultur. Die informative Ausstellung des Zentrums bringt Ihnen die Idee des 'Tjukurpa' näher, ein umfassendes System aus Religion, Gesetzgebung und den Beziehungen zwischen Menschen, Pflanzen und der Landschaft. Des Weiteren hält das Zentrum diese jahrtausendalte Kultur durch Kunst- und Handwerk, Bereitung traditioneller Speisen, Darbietungen und Exkursionen lebendig. Als authentisches und einzigartiges Erinnerungsstück können Schnitzereien und “Pünktchen”- Malereien erworben werden.

Geniessen Sie schliesslich die Weite und wilde Schönheit des australischen Outbacks auf den endlosen Schotterpisten nach Alice Springs.

Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt in Alice Springs mit Besuch der Royal Flying-Doctor-Station, die für die ärztliche Versorgung im Outback zuständig ist sowie der School of Air, einer Schule, die den Unterricht für die umliegenden Farmen über eine Radiostation ausstrahlt. Weiterhin Besichtigung der alten Telegraphenstation, wo die Geschichte durch alte Ausstellungstücke dokumentiert wird. Im Januar 1872 wurde die erste telegrafische Meldung von Alice Springs nach Adelaide versandt. Wie das in etwa aussah, lässt sich in der historisch ausgestatteten Amtsstube nachvollziehen.

 

6. Tag
Nach dem Frühstück geht es zum Alice Springs Desert Park. Hier haben Sie Zeit zur freien Verfügung um den Park auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend geht es nach Tennant Creek.

Die Wüste Zentral Australiens hat ihre Geheimnisse. Bei einem Besuch des Desert Parks lässt sich so einiges entdecken! Hunderte von Pflanzenarten und Tieren können hier gesehen, gehört und gerochen werden. Viele Wüstenbewohner sind nachtaktiv und verstecken sich während der heissen Tage, um ihre Körpertemperatur zu kontrolieren und Austrocknung vorzubeugen. Diese Tiere würden Sie ausserhalb dieses Parks somit sehr wahrscheinlich nie zu sehen bekommen.Spazieren Sie durch drei Wüstenhabitats: den Wüstenfluss, das Land des Sandes und das Waldgebiet und erkennen Sie die Verkettung der dort zu findenden Pflanzen, Tiere und Menschen. Verlassen werden Sie diesen Park mit neuen Geschichten und Kenntnissen, Sie werden eingeweiht sein in so manches Geheimnis der Wüste.

Tennant Creek am Stuart Highway wurde um 1860 gegründet und liegt etwa 1.000 km südlich von der Darwin und 500 km nördlich von Alice Springs. Ihren Namen bekam die Stadt von einem sich in der Nähe befindenden Wasserlauf mit dem selben Namen. Jener wurde 1860 von John McDouall Stuart nach John Tennant, einem südaustralischen Pastoralisten, aus Dankbarkeit benannt, weil jener Stuarts Australienexpedition kofinanziert hatte. 1930 brach ein kurzer, aber heftiger Goldrausch aus und der Ort erlangte Berühmtheit. Von damals stammt auch der Spitzname Heart of Gold (Goldherz). Noch heute werden hier Kupfer und Gold gefördert. 53 km nordwestlich von Tennant Creek liegt das aufgelassene Goldminengebiet Moonlight Rockhole Fossicking Area bei der Minenstadt Warrego. Hier darf jeder Gold schürfen und nach Nuggets suchen, sofern er ein Miners Right hat.



7. Tag
Am Morgen geht es zur Devils Marbels Sunrise Tour.
Ihr Frühstück bekommen Sie entweder im Nyinkka Nyunyu Art and Culture Centre oder im Hotel (Je nach Zeit und Öffnungszeiten). Anschließend geht es zu einem Ganztagsausflug nach Katherine.

Karlu Karlu, auch bekannt als Karlwekarlwe oder Devil’s Marbles (Murmeln des Teufels), ist eine heilige Stätte, die einige tausend runde Granitfelsen umfasst, in der australischen Wüste, etwa 100 Kilometer südlich des Ortes Tennant Creek. Die Bedeutung des Begriffs Karlu Karlu ist rundes Objekt, für die Aborigines umfasst der Name jedoch mehr als eine einfache Beschreibung der Sachlage. Nach ihrer Überlieferung handelt es sich bei den Felsen um die Eier der Regenbogenschlange aus der Traumzeit. Die Stätte spielt aus diesem Grund in den Zeremonien und Legenden der Ureinwohner eine sehr große Rolle, da die Ureinwohner davon überzeugt sind, dass Wesen aus der Traumzeit in den Höhlen unter Steinen wohnen. Weltweites Echo in der Presse fand 1999 die Geschichte um die Rückkehr eines der Felsen nach Karlu Karlu, der im Jahr 1952 über 480 Kilometer weit nach Alice Springs verbracht wurde, um dort das Grab eines bedeutenden Mannes zu zieren Für die Aborigines ist jeder der Felsen von spiritueller Bedeutung und es folgten 45 Jahre voller mühsamer Gespräche und zäher Verhandlungen, bis der Fels schließlich an seinen Ursprungsplatz zurückgebracht werden konnte.

Katherine, die Stadt am Stuart Highway, ist vor allem ein wichtiges Wegkreuz im Outback. In der Nähe des Nitmiluk-Nationalpark (früher Katherine-Gorge-Nationalpark), ein 1989 gegründeter, 2.921 km² großer Nationalpark , der im Norden an den Kakadu-Nationalpark angrenzt, ist Katherine ein guter Ausganspunkt die umliegenden Attraktionen zu entdecken.



8. Tag
Nach dem Frühstück geht es zum Nitmiluk Dreaming Two Gorge Cultural Cruise (2hrs). Diese Fahrt führt Sie entlang von 2 Schluchten wo Sie die Zollvorkehrungen der traditionellen Landbesitzer kennenlernen, der Jawoyn. Anschließend geht es in den Kakadu-Nationalpark. Auf dem Weg dahin können Sie am Nourlangie Rock die traditionelle Kunst der Aborigines bewundern.
 
Neben dem Kakadu-Nationalpark und dem Uluru (früher „Ayers Rock“) gehört der 32 km nordöstlich von Katherine gelegene Nitmiluk-Nationalpark zu den populärsten Ausflugszielen im Northern Territory. Er bietet auf einer Fläche von 180.400 Hektar 13 aufeinanderfolgende Schluchten, die insgesamt 12 km lang sind. Die bis zu 70 m hohen Felswänden können hautnah und im Rahmen einer Bootstour erlebt werden.

Entgegen der weitverbreiteten Annahme, der Park hätte seinen Namen den Vögeln der Ordnung der Papageien zu verdanken, entstand dieser tatsächlich durch die falsche Aussprache des Wortes ‘Gagudju’, welches der Name der im nördlichen Teil des Parkes gesprochenen Sprache der Aborigines ist, die dieses Gebiet seit mindestens 50.000 Jahren bewohnen.Der Kakadu Nationalpark ist einer der bedeutensten und gleichzeitig, mit 20.000 km, einer der grösste Nationalpark Australiens. Er besticht durch eine einzigartige Landschaft mit rauhen Steilwänden, spektakulären Schluchten, tausenden Wasserfällen und riesigen Feuchtgebieten. Kakadu befindet sich in den Tropen, weshalb viele der etwa 60 verschiedene Säugetierarten, die zumeist in den den Wäldern und Ebenen des Parks zu finden sind, nachtaktiv sind. Die Flora des Kakadu-Nationalparks gehört zu der reichhaltigsten in den Northern Territories mit mehr als 1.700 Pflanzenarten.Man nennt ihn auch die „Schatzkammer der Aborigines“, denn der Park besitzt einige bedeutende Kulturstätten. Insgesamt zählt man mehr als 5000 Kunststätten, die über tausende von Jahren entstanden sind und eine Besiedlung seit 20.000, wahrscheinlich aber sogar 50.000 Jahren, belegen.

Der Nourlangie Rock ist einer der bekanntesten Felsenmalereistätten der Welt. Zu sehen sind beeindruckende Darstellungen der Tier- und Pflanzenwelt der Region sowie die den Aborigines eigenen “Traumzeit”- Geschichten. Die Zeitspanne ihrer Entstehung ist nicht weniger beeindruckend. Während einige Darstellungen 20 000 Jahre alt sind, enstanden andere vor gerade mal 40 Jahren. Beim Besuch des Nawurlandja, wie der Nourlangie Rock ursprünglich in der Spache der Aborigines genannt wird, können Sie einen Blick auf die Felsenmalerei des Namondjok werfen. Namondjok, die berühmteste Darstellung des Nourlamgie Rocks, ist für viele Aboriginal Gruppen der Schöpfer und Stammvater, der nachts als dunkler Fleck in der Milchstrasse erscheint.



9. Tag
Nach dem Frühstück geht es nach Jabiru. Hier erleben Sie die "Yellow Water Cruise". Anschließend geht es nach Darwin. Auf dem Weg dahin machen Sie einen Stop am Ubirr Rock und an den "Windows of the Wetlandes".

Bei einer Bootsfahrt auf der Yellow Water Lagoon, ein Nebenfluss des South Alligator River, gleiten Sie durch die Natur des Kakadu Nationalparks. Der Name “Gelbes Wasser” ist auf die gelben Algenblüten zurückzuführen, die unter der Wasseroberfläche blühen. Gerade bei einer Bootstour haben Sie die Möglichkeit in diese einzigartige Natur einzutauchen. Nicht weniger als ein Drittel aller Vogelarten Australiens sind in diesem Gebiet heimisch und Sie können deren exotischem Gesang lauschen während Krokodile nicht selten ganz nahe ans Boot herankommen. Besonders zu empfehlen und sind Touren bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

Bestaunen Sie aboriginal Felsenmalerei am Ubirr Rock und lernen Sie mehr über die Kultur und Lebensweise der australischen Ureinwohner. Ein kurzer Aufstieg auf den Felsen belohnt Sie mit einer spektakulären Rundumsicht. Ubirr hat eine Anzahl von Felsüberhängen, die Schutz und kühle Aufenthaltsorte liefern. Die glatten Felsflächen waren eine ideale Oberfläche um wichtige Ereignisse, Tiere und spirituelle Figuren zu malen. Die Malereien sind sowohl ein Dokument der Eingeborenenkultur als auch eine geistliche und erzieherische Gundlage für die Aborigines von heute. Geniessen Sie den Ausblick über Arnhemland. Das Siedlungsgebiet der Aborigines ist größer als Portugal und trägt den Namen der niederländischen Stadt Arnheim (Arnhem) nach einem Schiff, auf dem 1623 der niederländische Seefahrer Willem Joosten van Colster die Gegend „entdeckte“.

Das Window of the Wetlands, das “Fenster des Feuchtgebietes”, lädt zu einem lehrreichen Zwischenstop ein. Hier können Sie Interessantes über die Tier- und Pflanzenwelt, die Wechsel der Jahres- und Regenzeiten und die regionale Geschichte der Aborigines und europäischen Einwanderer sehen und erfahren.

Darwin, die Hauptstadt des Northern Territory, liegt sehr isoliert von allen anderen australischen Städten am nördlichen Rande Australiens. Selbst Alice Springs ist 1.700 km und Adelaide 3.200 Strassenkilometer entfernt. Darwins Attraktivität liegt nicht zuletzt in der Mischung aus Weltoffenheit und der reichen Kultur der Aboriges. Insgesamt ist Darwin eine moderne Stadt, in der Menschen aus vielen verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen friedlich zusammenleben. Man merkt beispielweise sehr stark den asiatischem Einfluss und die die meisten Chinesen leben bereits in der dritten und vierten Generation hier. Die Innenstadt mit Geschäften, Hotel und Pubs befindet sich auf einer kleinen Halbinsel.



10. Tag
Nach dem Frühstück geht es zum Flughafen . Mit einem Inlandsflug geht es nach Cairns. Hier treffen Sie Ihre deutschsprachigen Guide der Sie zum Hotel bringt. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Cairns – das ist die ‘ungekrönte’ Freizeitstadt Australiens. Ehemals als Umschlagsort für die Goldfelder im Hinterland bedeutend, ist das natürliche Hafenbecken heute in erster Linie für Ausflugsschiffe, Luxusjachten und die Boote der Sportfischer bestimmt. Die Hafenpromenade ist zum Treffpunkt der Besucher geworden und man wird an das bunte Treiben südeuropäischer Ferienorte erinnert. Das einzige, was Cairns vermissen liess, war ein ausgedehnter Strand in Stadtnähe. Aus diesem Grund hat man in 2003 ein Strandbad zwischen Pier Market Place und Esplanade eingerichtet und hat neben einem künstlich aufgeschütteten Strand auch eine Liegewiese angelegt. Wuerde man von Cairns nach Sydney mit dem Auto fahren wollen, muessten man stattliche 2,420 km zuruecklegen. Cairns ist nach Sydney, Melbourne und Brisbane die beliebste Stadt in den Augen vieler internationaler Besucher. Diese waehlen Cairns als Zwischenstop waehrend ihrer Australienreise aufgrund des warmen tropischen Klimas, des angrenzenden tropischen Regenwalds und der Naehe zu vielen bekannten Sehenswuerdigkeiten wie dem Great Barrier Reef , dem Cape Tribulation und dem Daintree Nationalpark.


11. Tag
Nach dem Frühstück geht es zu einer ganztägigen Bootstour ins Great Barrier Reef.

Dieser Tagesausflug bringt Sie zum Great Barrier Reef, südlich von Cairns, das im Jahre 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Es ist inzwischen auf eine Länge von gut 2.300 Kilometern angewachsen doch es ist kein geschlossenes Riffsystem, sondern setzt sich aus einer Vielzahl verschiedener Typen von Einzelriffen zusammen, deren Ursprung mehrere Millionen Jahre zurück liegt. Sie haben heute die Möglichkeit die Farbenpracht der Korallen und Fische durch Schnorcheln, Tauchen oder per Glasbodenboot zu entdecken (Tauchen gegen Gebühr). Freuen Sie sich auf ein leckeres Mittagessen.


12. Tag
Heute besuchen Sie den Kulturpark Tjapukai. Sie haben Freizeit, um den Park selbst zu erkunden. Anschließend geht es zu einem kurzen Spaziergang zum Skytail Terminal. Mit der Seilbahn geht es runter nach Kuranda. Hier haben Sie ebenfalls etwas freie zeit zur Verfügung.
Mit der Scenic Rail geht es wieder nach Cairns.

Tjapukai kann als “Regenwald” übersetzt werden und lädt Sie ein, den Ureinwohnern des Nordens Queenslands auf ihrem Stammesgebiet zu begegen, teilzuhaben an ihren Bräuchen und sich von ihrem Wissen über ihr natürliches Umfeld beeindrucken zu lassen. Die Djabugay lebten für Jahrtausenden in den Bergen und Schluchten, auf dem Land, in den Wäldern und den Feuchtgebieten der Region. Im späten 19. Jahrhundert erforschten und rodeten europäische Siedler diese Region. Das Zusammentreffen der Aboriginals und der Siedler war leider nicht immer friedlich, der Lebensraum der Stämme wuder von Farmland und Kaffeeplantagen eingenommen und Jagen und Fischen wurde schwierig. Als Folge verringerte sich Grösse der Stämme.Die Situation hat sich jedoch gerade seit dem Jahr 2004, als das Land im Rahmen des Native Title an die Djabugay zurückfiel, drastisch geändert und ihre Kultur hat nicht nur überlebt, sondern wächst und gedeiht.
Der Park hält diese Kultur nicht nur lebendig, sondern gibt Besuchern die Möglichkeit einen Einblick zu erhalten und unter anderem Didgeridoo Musik zu hören, der Bereitung von Bush Food beizuwohnen und Lehrreiches über die Naturmedizin zu erfahren.


Die Fahrt mit der Skyrail, einer 7,5 km langen Seilbahn, ist ein unvergessliches Erlebnis.
Sie schweben nur wenige Meter über den Baumwipfeln des tropischen Regenwaldes des Barron Gorge National Park auf der Strecke von Caravonica, einem Vorort Cairns, nach Kuranda, dem charmanten Regenwaldstädtchen. Zwei Zwischenstationen laden zum Aussteigen ein und ausgebaute Wege ermöglichen einen lehrreichen, beschilderten Spaziergang im Regenwald. Ohne Frage einen Besuch wert ist die Skyrail Barron Falls Station, gegenüber der Barron Wasserfälle, mit einem Regenwald Informationszentrum, das zusammen mit der Australischen Nationalen Wissenschaftsorganisation entwickelt wurde. Seit Eröffnung der Bahn im Jahr 1995, nach acht Jahren Planung und Bau, hat sich die Kabinenbahn zu einer der wichtigsten Attraktionen im Norden Queenslands entwickelt.

Die Geschichte der Scenic Rail lässt sich bis in das Jahr 1882 zurückverfolgen. Minenarbeiter in Herberton standen am Rande des Hungertodes, da Überschwemmungen die Versorgung mit Lebensmitteln unmöglich machten. Herberton war einst die reichste Minenstadt Australiens, wo 1875 die ersten europäischen Forschungsreisenden planten Gold zu finden und statt dessen auf grosse Zinnvorräte im Herbert River stiessen. Als die Notwenigkeit einer Verbindung mit der Zivilisation erkannt wurde, beauftragte man Christie Palmerston, einen Buschmann, einen geeigneten Ausgangspunkt für eine Eisenbahn zu finden. Die natürlichen Gegebenheiten, wie die dichte Vegetation und die steilen Klippen und Anstiege erschwerten dieses abendteuerliche Vorhaben.Im Jahr 1891 schlängelte sich die Bahn schliesslich durch 15 Tunnel, 93 Kurven und über dutzende von Brücken, entlang 75 km Schienenstängen: Ein Beispiel menschlichen Einfallsreichtums und Entschlossenheit.Heute ist die Kuranda Scenic Railway weltbekannt und ein must- do bei einem Besuch des tropischen Nordens Queenslands.



13. Tag
Dieser Tag steht Ihnen nochmal komplett zur freien Verfügung um sich von Australien zu verabschieden.


14. Tag
Nach den Frühstück geht es zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.


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